Omas Frikadellen und Buletten
Omas Frikadellen und Buletten

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Wer hat das früher nicht miterlebt: man kommt von der Schule und bei Oma gibt es Essen. Man macht die Haustür auf und der leckere Duft von frischen Frikadellen kommt einem entgegen. Man fragt Oma, wann es denn endlich Essen gibt, denn man hat schon richtig Hunger auf eine leckere Frikadelle mit Kartoffelsalat.

Als man dann erwachsen war, wollte man immer die leckeren Frikadellen von Oma nachkochen, doch man hat es nie wirklich geschafft, sie so lecker hinzubekommen wie damals bei Oma. Natürlich kommt es bei leckeren Frikadellen auch auf die Erfahrung des Kochs an, aber wir haben hier das Originalrezept wie damals deutsche Buletten zubereitet  wurden. Haltet euch an das Rezept und lasst alte Kindheitserinnerung wieder aufleben.

Achtet beim Kauf der Zutaten darauf, dass es sich nur um hochwertige Produkte handelt. Bei der Hauptzutat, dem Hackfleisch, ist es besonders wichtig, gutes Fleisch vom Metzger zu kaufen und nicht das Sauerstofffleisch aus dem Discounter. Dieses lockt zwar mit billigen Preisen, doch verliert beim Braten sehr viel an Wasser und kommt geschmacklich nicht an gutes Fleisch vom lokalen Metzger heran. Wer natürlich ganz frisches Fleisch haben möchte und den maximalen Geschmack herauskitzeln will, sollte das Fleisch vom Metzger frisch bei sich Zuhause durch den Fleischwolf drehen. Eine Auflistung der besten Wölfe für Zuhause findet ihr hier.

Omas beste Frikadellen

Das Rezept ist für vier Personen und dauert mit Zubereitung ca. 1 Stunde.

Zutaten:

  • 500 g Hackfleisch halb und halb
  • 1 altes Brötchen
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Senf
  • 1 Teelöffel Majoran, getrocknet
  • 1 Teelöffel Paprikapulver
  • ordentlich schwarzen Pfeffer aus der Mühle frisch gemahlen
  • 2 Teelöffel Petersilie, getrocknet
  • 1 Teelöffel Magie
  • etwas Semmelbrösel

Neben den Zutaten empfiehlt es sich, die Frikadellen in Butterschmalz anzubraten, da sie scharf angebraten werden müssen und Butterschmalz eine höhere Hitze beim Braten erreicht als Margarine oder Butter.

Zubereitung

  1. zuerst muss man das Brötchen in Wasser einlegen, bis es komplett durchgeweicht ist.
  2. Die Zwiebeln werden nun geschält und in feine Würfel geschnitten. Wer Probleme mit rohen Zwiebeln hat, kann die Zwiebeln auch vorher etwas im Butterschmalz  schwenken, bis sie glasig sind
  3. Vermengt nun das Ei, die Zwiebeln, die Hackmasse und die Gewürze in einer großen Schüssel. Benutzt hierbei nur eure Hände oder einen großen Löffel. Bitte auf keinen Fall einen Mixer verwenden, da ansonsten das Eiweiß des Fleisches austreten kann und die Frikadellen sehr zäh werden.
  4. Die Brötchenmasse wird nun ordentlich ausgequetscht, sodass kaum noch Wasser vorhanden ist. Hierzu einfach das Brötchen in beide Hände nehmen und kräftig drücken. Die ausgedrückte Brötchenmasse wird nun in die Hackmasse eingearbeitet.
  5. Das Kneten der Hackmasse spielt eine wichtige Rolle und sollte nicht zu rasch vorangehen. Ca. 10 Minuten kneten genügt. Hierdurch wird die Hackfleischmasse sehr fein und die Frikadellen halten beim Braten besser zusammen.
  6. Nun muss die Hackfleischmasse abgeschmeckt werden. Am besten sollte das im rohen Zustand geschehen. Hat man allerdings Probleme mit rohem Hackfleisch, so kann man auch eine kleine Probe Frikadelle braten.
  7. Nun formt man mit angefeuchteten Händen die Frikadellen. Wie groß die Frikadellen geformt werden, ist jedem selbst überlassen.
  8. Nun werden die Frikadellen in einer schweren Pfanne mit Butterschmalz von beiden Seiten kurz scharf angebraten, d.h. mit sehr hoher Hitze und dann weitere 10 Minuten von beiden Seiten auf mittlerer Hitze fertig gebraten. Fürs Braten von Fleischpflanzerln sind schwere Gusspfannen am Besten geeignet.

Hat eure Oma die Frikadellen genauso gebraten? Oder was hat sie anders gemacht? Teilt uns eure Meinung mit.

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