Bau einer Marionette

Eine Marionette Bauen ist ein super Projekt, welches die motorische Entwicklung eines Kindes fördert und was man mit seinem Kind über mehrere Wochen erstellen kann. Das Basteln einer solchen Marionette ist für Kinder ab ca. 8 Jahren geeignet allerdings nur unter Anleitung eines Erwachsenen. Alleine wären die Aufgaben zu komplex für ein Kind.

Material:

Styroporblock ca. 15x15cm, Holzblock 15x10x10cm, Raspel, Feile, Schnitzmesser, Säge, Modellierpaste, Schleifpapier, Dachlatte, Pinsel, Farbe, Kunsthaar (oder buschigen Stoff), Holzbohrer, Lederreste, Holzstange, Hammer, kleine Nägel, Ösenschrauben.

Als erstes fertigt man eine Papierschablone des Kopfes an. Für die Vorderansicht und Seitenansicht.

Erster Schritt

Erster Schritt

Nun wird diese Schablone auf einen Block Styropor übertragen. Nun werden mit der Raspel und der Feile die Konturen des Kopfes aus dem Block heraus. Zuerst die grobe, runde Form des Kopfes mit der Raspel und Messer. Mit Modellierpaste wird nun der Kopfgeglättet und feiner ausgeformt. Nach einem Tag Trockenzeit haben wir auch die Trockenrisse mit Modellierpaste ausgeglichen und mit Schleifpapier geschliffen.

Schritt 2

Im zweiten Schritt werden mit einer vorbereiteten Schablone die einzelnen Hände auf eine Dachlatte übertragen. Nun werden die Finger mit Hilfe einer Laubsäge ausgesägt. Nun werden die Finger abgeschrägt und zu einer Hand zusammengeleimt. Mit Modellierpaste werden die Handballen geformt.

Schritt 2

Im dritten Schritt werden der Kopf und die Hände bemalt. Mit einem feinen Pinsel haben wir die Einzelheiten besonders hervorgehoben. Im Anschluss daran werden die Haare der Marionette aufgeklebt.
Im vierten Schritt wird der Körper der Puppe hergestellt. Dazu haben wir mit einer vorbereiteten Holzschablone den groben Körper auf ein 15cm langes Holzstück übertragen und ausgesägt. Mit Raspel und Feile arbeitet man nun den Körper fein heraus.

Schritt 4

Der fünfte Schritt beschäftigt sich mit der Herstellung der Füße. Mit einer vorbereiteten Schablone überträgt man nun die grobe Form der Füße auf ein Stück Holz und sägt die grobe Form heraus.  Mit Raspel und feile wird nun die feine Form der Füße herausgearbeitet. Wenn die Füße die richtige Form erreicht haben, werden sie wie gewünscht bemalt. Mit einem Borer wird ein Schlitz für das Gelenk gebohrt. Zusätzlich wird von der Seite auch ein kleiner Schlitz gebohrt, um später das Gelenk einzusetzen.

Schritt 5

Im sechsten Schritt werden die Arme und Beine der Marionette gefertigt. Dazu wird ein Rundstab auf die entsprechende Länge zurechtgesägt. Die Arme werden an einem Ende abgerundet und am anderen Ende ein Loch gebohrt. An jedem Beinstück wird am Ende ein ca. 1cm tiefer Schlitz gesägt, und ein kleiner Lederfetzen eingesetzt als Kniegelenk. Befestigt wird dieser Lederfetzen mit einem kleinen Nagel befestigt. Nun werden die Füße mit einer Ösenschrauben und einem Quernagel als Ache, angebracht.

Bau einer Marionette

Nun werden die beiden Beine am Körper befestigt. Die Arme und Hände werden ebenfalls mit Ösenschrauben verbunden. Die kompletten Arme werden mit Bändern und Ösenschrauben am Körper angebracht. Als letztes wird der Kopf der Marionette mit Ösenschrauben angebracht. Zum besseren halt der Schraube wird ein Holzdübel in den Kopf eingeklebt.

Kupferschalen Herstellung

Um eine Kupferschale herstellen zu können benötigt man zunächst einmal eine gut ausgestattete Kupferwerkstatt, mit allen Werkzeugen.

Solche Werkstätten können im Zuge von Workshops benutzt werden. Das fertigen einer Kupferschale ist für Kinder ab ca. 12 Jahren geeignet, da es einiges an Geschick und Geduld benötigt.
Mit einer Schlagschere wird aus einem dünnen Kupferblech zwei ca. 10cm breite Streifen herausgeschnitten. Auf einem Streifen wird nun ein Quadrat angerissen.

Durch zwei diagonale Linien wird nun der Mittelpunkt des Quadrates ermittelt. Nun wird mit einem Zirkel eine Ronde angezeichnet und mit einer Hebelschere ausgeschnitten.

Herstellung einer Kupferschale

Anreissen

Nach dem Entgraten der Ronde fertig man mit einem Auftiefhammer und einem Auftiefholt zunächst eine Grobe Schale

Grobe Form herstellen

Grobe Form herstellen

Mit einem Gasbrenner erhitzt man die Schale, bis sie kirschrot glüht. Damit die Flamme nicht zurückschlagen kann, lehnt man die Hole Seite gegen die Wand. In einem Plätzfass schreckt man nun die heiße Schale ab. Und trocknet sie mit einem Handtuch ab. Der Glühvorgang wird deshalb durchgeführt, weil sich das Kupferblech somit viel besser verformen lässt und sich die Oxidschicht ablöst. Anschließend wird die Schale 2 Minuten in 10%ige Schwefelsäure eingelegt und danach mit Wasser die Säure entfernt. Durch dieses Säure Bad löst sich die Oxidschicht vollständig ab.
Mit einer Messingbürste und einem Knäuel Stahlwolle scheuert man die Schale , bis die ursprüngliche Kupferfarbe wieder zu sehen ist.
Nun planiert man die Schale mit einem Planierhammer auf einer Stahlkugel, wobei man mit der Mitte der Schale beginnen muss.

Feine Form herstellen

Grobe Form herstellen

Man muss dabei beachten, dass an der Stelle, an der man hämmert, keine Luft zwischen Schale und Stahlkugel ist, sonst kommt es schnell zu beulen im Metall.
Nach dem Planieren fertigt man den Boden. Nach Augenmaß ermittelt man den Mittelpunkt der Schale und beult mit dem Polierhammer den Boden leicht nach Innen ein. Dann reibt man den Boden über eine Metallunterlage. An den Kratzstellen kann man erkennen, wo die Schale noch bearbeitet werden muss, um den Boden Gleichmäßig zu bekommen, damit die Schale einen festen Stand hat. Um zum Schlus die feinen Grate und Kanten an dem Rand zu entfernen, muss man noch etwas schleifen und feilen. Mit etwas Wienerkalk und einem Lappen poliert man die Schale auf Hochglanz.

Flechten eines Papierkorbes

Geschichte des Flechtens

Das Flechten ist schon seit der Steinzeit bekannt. Es gab früher insgesamt 7 Flechtarten. Man flocht früher sogar Häuser, Zäune, Reusen, Körbe usw. Heutzutage wird das Flechten nur noch als Hobby selbst durchgeführt.

Material

Als Material werden ungeschälte und geschälte weiße Weiden verwendet. Dazu eine Rosenschere, ein Pfriemen, Messer und ein Klopfeisen.

Der Teller

Für das Kreuz nimmt man 10 Weidenzweige und schneidet sie 2 Handspannen vom Stamm aus ab. Danach sortiert man 5 dicke und 5 dünne aus. Die 5 dicken Weiden spalten wir in der Mitte mit einem Messer auf und stecken sie auf eine dünne Weide. Die Dicken müssen immer mit Stamm und Spitze abwechseln. Nun stecken wir auch die 5 Dünnen durch die Dicken. Anschließend muss man das Kreuz auf Fitzen-Art umflechten.

Die ersten 3 Runden 5 vor 5 dahinter. Danach muss das Kreuz paariert werden. Nun werden 2 Runden, 2 vor 2 dahinter, geflochten. Nun werden die Starken vereinzelt und der Teller auf die gewünschte Größe geflochten. Die Spitzen werden jetzt in den Teller versenkt und versäubert. Der Teller wird nun gebügelt. Wir setzen jetzt 20 Weiden tief in den Teller ein. Um dies zu erleichtern, müssen die Weiden vorher am Stamm angespitzt werden. Damit die Weiden besseren Halt im Teller haben, werden sie mit den Pfriemen in den Teller geklopft.

Die Wand

Es werden 12 weitere Weiden benötigt. Davon werden 3 Weiden mit der Spitze in die Weiden des Teller eingeflochten, 2 vor und 1 dahinter und von links nach rechts. Danach werden 3 Weiden mit dem Stamm genauso eingeflochten. Weiter im Wechsel.

Das Einsetzen

1 Regel: Der neue faden wird in dem Fenster, in welchem der alte faden endet, auf diesen Faden gelegt und weiter geflochten, bis er in einem anderen Fenster endet. Dann geht es mit den anderen Faden weiter. (Als Faden wird die Weide bezeichnet)

Der Würfel

Der Würfel wird gefertigt, indem man 6 weiße Weiden ungefähr in der Mitte durchteilt. Nur der obere spitze Teil wird als Faden benutzt. Zunächst werden 3 Fäden mit dem unteren Teil auf Kimme Art eingesetzt und verflochten. Die 3 Anderen mit dem oberen Teil des Fadens eingesetzt und verflochten.

Die Schicht

Für eine Schicht werden 20 dünne Weiden am Stamm angespritzt und nacheinander, von links nach rechts, eingesetzt und auch so verflochten. Immer 1 vor, 1 dahinter.

Auflösen der Pärchen

Regel 2: Bei den Pärchen verflechten wir zuerst den unteren Faden des ersten Pärchens, danach den unteren faden des zweiten Pärchens.

Regel 3: Nach zwei Runden wird alles mit dem Klopfeisen festgeschlagen. Danach wird der zweite Würfel gefertigt.

Der Zopf

Der Zopf wird aus den hochstehenden Weiden hergestellt. Neben drei nebeneinanderstehenden dünnen Starken beginnen wir rechts davon mit dem Flechten des Zopfes. Man biegt sie also zunächst über den Pfriemen nach unten. Die umgebogenen Starken, die wir Fäden nennen, legen wir in das erste Fenster. Den innenliegenden Faden legen wir durch das gleiche Fenster heraus. Auf diese Weise wird der gesamte Zopf geflochten. Im Verlauf der Arbeit entstehen Drillinge, bei denen wir den inneren Faden stehen lassen und die zwei äußeren in das Fenster hineinlegen. Das Ende des Zopfes wird nach diesem Muster ausgeflochten.

Der Zuschlag

Für den Zuschlag benötigen wir 2 kurze Weiden (ca. 40cm). Diese werden angespritzt und unten in die Wand eingesetzt. Mit sechs Weiden stellen wir auf Kimme Art einen Rand her. Der wird festgeklopft. Dann beginnen wir mit dem Zopf des Zuschlages. Man hält die rechte Hand unter die starken und biegt sie herunter. Zwei folgende Starke nach rechts. Die umgebogenen Starken nennen wir Fäden.

Den ersten faden zwei vor, ein dahinter, rein und raus legen. Die erste Starke biegen wir runter, zwei folgende Starke zu dem Faden darunter. Der Zopf des Zuschlages wird auf diese Art hergestellt. Das Ende des Zopfes flechten wir nach diesem Muster aus.

Das Versäubern

Die Stämme und die Spitzen der Fäden werden mit der Schere abgeschnitten, aber so, dass sie auf der Starke 5mm Auflage haben.

Papierkorb flechten

Das Flechten

 

 

Knüpfen eines Einkaufsnetzes

Material:

Hanfgarn

Werkzeug:

Knüpfnadel, Knüpfholz und Schere

Vorgehensweise:

Vorbereitung:

Zuerst wird eine Hilfsschlaufe abgemessen. Als Maßstab nehmen wir die Länge 2x von Fuß bis zum Knie. Nun wird die Knüpfnadel mit dem Garn bewickelt. Das Ende dieses Garnfadens wird mit der Hilfsschlaufe verknotet.

Arbeitsstellung:

Wir legen einen Fuß auf einen Tisch und führen die Hilfsschlaufe um den Fuß.

Anordnung der Finger:

Mit dem Daumen halten wir den Faden auf dem Knüpfholz fest.

Das Anknoten:

Wenn der Faden zu Ende ist, wickeln wir einen neuen Faden auf die Knüpfnadel und ziehen damit den letzten, etwas locker gelassenen Knoten in die entgegengesetzte Richtung nach, so dass der Filetknoten wieder an der oberen Kante des Holzes liegt. Das alte Ende verknoten wir mit einem Einschlagknoten und ziehen es ganz fest an. Den Restfaden schneiden wir ab.

Der Henkel:

Mit dem Randpfaden häkeln wir eine Vielzahl von Luftmaschen. Die Anzahl der Luftmaschen entspricht der Länge des Henkels. Das Ende der Luftmaschenschlange wird an der gegenüberliegenden Seite des Netzes mit einer Kettmasche befestigt. Mit dem gleichen Faden häkeln wir mit festen Maschen über den Henkels zurück und befestigen ihn am Ausgangspunkt. Der faden wird abgeschnitten und alle losen Fäden werden im Zickzack verhäkelt. Nun ist das Einkaufsnetz fertig.

Häkeln am Einkaufsnetz:

Die Hilfsschlaufe wird aufgeschnitten und aus den Schlaufen herausgezogen. Mit einer 3,5 Häkelnadel werden 6 feste Maschen, jeweils an einer Randmasche des Netzes, gefertigt. An der rechten und an der linken Seite. Das Netz wird zu einer Tasche zusammengelegt und die vorbereiteten, gehäkelten Seiten mit parallelen Kettmaschen zusammengehäkelt.

Nun wird der offene Rand des Netzes bearbeitet. Um den Arbeitsfaden am Anfang zu befestigen wird eine Kettmasche am Ende der Seiten gehäkelt.

Mit einer 3,5 Nadel werden pro Randmasche 3 feste Maschen gehäkelt, bis zur nächsten Seitennaht. Dort wird der Faden mit einer Kettmasche befestig. Das Selbe machen wir mit der anderen Seite.

Nun wird der Rand fertiggestellt. Mit der 2,5 Nadel beginnen wir mit einer Luftmasche und häkeln mit festen Maschen einmal um den Ran herum und beenden die Runde mit einer Kettmasche in der Luftmasche.

Mit dem Zeigfinger halten wir den Faden der Schlaufe, die wir gebildet haben, hinter dem Knüpfholz fest. Nun führen wir die Knüpfnadel durch die Schlaufe der Finder, der Hilfsschlaufe und der darauf liegenden anderen Schlaufe. Der Faden wird nun festgezogen. Wir nehmen die Schlaufe vom Finger und ziehen diese durch Fingerspreizen fest. Die andere Schlaufe wird solange vorsichtig festgezogen, bis ein beweglicher Knoten entsteht.

Wir wiederholen diesen Vorgang bis wir 20 Knoten geknüpft haben. Jetzt ziehen wir das Knüpfholt aus den Schlaufen, wenden die Arbeit, um immer von links nach rechts zu knüpfen. Wir fertigen wieder 20 Knoten, führen die Knüpfnadel, allerdings nicht mehr durch die Hilfsschlaufe, sondern durch die geknüpften Schlaufen. Wir müssen jede Masche kontrollieren, ob sich wirklich ein Knoten gebildet hat.

Wenn der Faden zu Ende ist, müssen wir die Knüpfnadel neu bewickeln. Dabei muss beachtet werden, dass der allerletzte Knoten nicht ganz zugezogen wird, damit man mit dem neuen Faden den gleichen Arbeitsschritt entgegengesetzt durchführen kann. Beide Fäden werden nun gemeinsam festgezogen und einzeln verknotet.

 

 

Gussform Herstellung

Anfertigung einer Gussform und eines Abgusses

Wir verarbeiteten eine Kartusche Silikon ( farblos) und spannten diese in eine dafür vorgesehene 50g Spritzpistole.

Nun trugen wir mit gleichmäßigem Druck eine 0,5 cm dicke Silikonschicht auf unserem Tonrelief auf. Um diese Schicht auch gleichmäßig zu verteilen benutzten wir einen Gummibecher den wir mit Seifenlauge füllten und einen Spachtel. Wir tauchten nun den Spachtel in die Seifenlauge und verteilten mit ihm die aufgetragene Silikonschicht.

Damit der Silikon nicht am Spachtel kleben bleibt wiederholt man das Eintauchen des Spachtels in die Seifenlauge mehrmals. Dann haben wir die Silikonschicht über Nacht hart werden lassen. Am nächsten Tag legten wir das Relief mit der Silikonschicht auf eine Folie. Wir rührten dann Gips an. Dazu verwendeten wir einen großen Gummibecher und füllten ihn zu einem Drittel mit kaltem Wasser. Wir streuten nun so viel Stuckgips in das kalte Wasser bis es gesättigt war, d.h. als eine ca. 2 mm hohe Gipsschicht über dem Wasser zu sehen war.

Wir verrührten diese Masse gut, so dass keine Klumpen mehr zu sehen waren. Nun trugen wir auf unser Relief mit dem Silikon gleichmäßig eine 2 cm dicke Gipsschicht auf und formten eine Standfläche. Diese Gipsform ließen wir nun ca. 30 Minuten hart werden. Der Gips wurde in diesen 30 Minuten erst warm und dann wieder kalt. Wenn der Gips wieder abkühlt, ist die Gipsform fertig. Wir drehten die Gipsform nun auf die Standfläche und lösten mit Hilfe eines Spachtels nacheinander das Silikon und den Ton aus der Gipsform heraus. Die Silikonform reinigten wir mit Wasser. Wir entfernten nun mit einem Spachtel die scharfen Kanten der Gipsform, so dass die Silikonform später immer leicht herauszulösen ist. Wir legten nun die Silikonform wieder in die Gipsform ein und rührten erneut Gips an. Nur diesmal mit einer geringeren Menge an Gipspulver, damit eine milchige Flüssigkeit entstehen konnte.

Diese Gipsmasse gossen wir nun vorsichtig, damit keine Luftblasen entstehen konnten, randvoll in die Silikonform und warteten wieder ca. 30 Minuten. Nun entnahmen wir vorsichtig, mit Hilfe eines Spachtels, die gefüllte Silikonform aus der Standform und zogen vorsichtig die Silikonform ab. Beim entstandenen fertigen Abguss wurden nun mit einem Spachtel die Feinheiten herausgearbeitet.

Gussform

Bau eines Holzregales

Bevor man damit beginnt ein Holzregal zu bauen, muss man sich für die Maße entscheiden. Dies bedeutet man legt eine Größe für das Holzregal fest. Diese Maße kann jeder für sich selber festlegen, je nachdem wie groß das Regal später werden soll. Nun muss man sich entscheiden welche Holzart man für sein Regal verwendet. Das ausgewählte Holz z.B. Teakholz wird nun nach den ausgewählten Maßen zurechtgeschnitten.

Die erste Seite wird nun plan gehobelt, dabei liegt die Runde rechte Seite oben und die hohle linke Seite unten. Mit dem Streichmaß wird jetzt die Dicke angezeichnet.
Das Streichmaß wird an das Holz angesetzt und um die Ecken gezogen, sodass man eine Linie erkennen kann. Jetzt wird die zweite Seite ausgehobelt. Die Seiten und der Boden werden angezeichnet.
Nun wird die bezugskante ermittelt, dabei muss man bei den Regalseiten auf die rechte Seite außen und bei dem Boden auf die linke Seite nach oben achten. Die bezugskante wird  nun plan gehobelt und mit zeichengekennzeichnet. Die Seitenform, dass Zapfenloch und der zapfen werden auf den Boden angezeichnet. Dies wird auch auf der anderen Seite aufgezeichnet.

Das Zapfenloch wird nun mit einem Stecheisen ausgestemmt. Unter dieses Brett wird noch ein anderes Brett untergelegt, damit keine Löcher in die Werkbank geraten. An das zapfenloch wird eine Leiste angelegt, damit das Stecheisen daran heruntergleiten kann und die Kanten des Zapfenloches gerade werden. Die Leiste und das Brett mit dem entstehenden Zapfenloch müssen durch eine Zwinge gesichert werden. Nun wird das Zapfenloch mit dem Stecheisen bis zur Holzdicke ausgestemmt und sauber nachgearbeitet.

Der Bodenzapfen wird jetzt angezeichnet. Man legt die Seite, die schon ausgestemmt ist auf den Bodenzapfen und zeichnet durch das Zapfenloch hindurch. Mit dem Streichmaß wird das angezeichnete Loch nun rundherum angezeichnet und mit einem Bleistift übertragen.
Nun sägt man um den Bodenzapfen herum, sodass Dieser deutlich erkennbar ist. Der Zapfen wird mit dem Zapfenloch zusammengepasst und mit der Raspel, Feile und einer anliegenden Holzleiste nachgearbeitet.

Nun wird das Keil Loch angezeichnet. Die Seiten werden rechtwinklig aufgeschoben und außen wird ein Strich gezogen, dabei muss die Schleifdicke berücksichtigt werden. Nun werden die Maße festgelegt: z.B. 18x18mm für den Keil. Dies wird auch auf der anderen Seite gemacht. Das Keil Loch wird nun auf beiden Seiten mit einem Brett darunter und einer Leiste oben auf ausgestemmt und nachgearbeitet. Der Keil wird jetzt ausgemessen und das Holz passend gehobelt. Die Schräge wird eingezeichnet und eingepasst.
Die Form der Seiten wird ausgesägt und die Kanten bearbeitet. Nun werden die Seiten und Kanten geschliffen. Alle Teile des Regales werden jetzt geschliffen. Das Regal wird zusammengesetzt und die Keile werden auf die richtige Länge gesägt. Durch das Schleifen der Keile, rutschen sie tiefer in den Boden.
Es wir alles überprüft und die Kanten werden fein nachgeschliffen. Das Regal wird nun zerlegt, damit man es einölen kann. Nach 10 Minuten abreiben und trocknen lassen.
Das Regal wird nun fertig zusammengebaut.