Rollenspiele bei Kindern

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Rollenspiele sind Spiele, in denen eine Tätigkeit nachgeahmt wird oder eine bestimmte Rolle durch das Spiel imitiert und interpretiert wird. Nach dem vollendeten 2 Lebensjahr beginnt das Kind mit Nachahmungsspielen. Es schiebt ein Auto und macht dabei Motorengeräusche. Das Kind spielt in dieser Phase allein oder neben dem Vater oder der Mutter. Erst später ist das Kind dazu in der Lage, mit einem anderen Kind zu spielen.

Im Rollenspiel übt das Kind seine Beobachtungsfähigkeiten, die logische Gliederung von Handlungsmöglichkeiten, soziale Verhaltensweisen wie Zuhören, Verstehen, Antworten und Kooperieren. Wir unterscheiden Nachahmungsspiele, kollektive Rollenspiele und soziale Rollenspiele.

Nachahmungsspiel

Das Kind ahmt eine Tätigkeit nach, versetzt sich aber nicht in die Rolle einer anderen Person. Im Nachahmungsspiellernen die Kinder beobachten, das Nachahmen von Bewegungen (Pantomime) und das Nachahmen von Geräuschen. Einfaches Rollenspiel Das Kind spielt eine Rolle und ahmt Handlungen und Handlungsfolgen nach, die zu dieser Rolle gehören und kann dabei Selbstgespräche führen. Das einfache Rollenspiel veranlasst zur differenzierten Beobachtungen. Der Handlungsablauf wird logisch gegliedert. Die Bewegungen im Raum haben eine bestimmte Zuordnung und sind nicht beliebig auswechselbar.

Kollektives Rollenspiel

Das Spiel anwesender Kinder ist thematisch zusammengerückt. Die Kinder sprechen sich untereinander an, erwarten aber keine Antwort. Im kollektiven Rollenspiel stimmt das Kind sein Verhalten auf die anderen Kinder ab, und es nimmt andere Kinder war.

Soziales Rollenspiel

Das Spiel von min. 2 Personen ist aufeinander bezogen. Gespräche finden statt, aber das Hauptgewicht wird auf das Handeln und nicht auf das Reden gelegt. Über Gefühle, Gedanken wird nicht geredet. Im sozialen Rollenspiel kommt es auf Kooperation, zuhören, verstehen und antworten an. Das Kind erwirbt kommunikative. Werkschaffende Spiele Werkschaffende Spiele können mit den verschiedensten Gegenständen, Materialien gespielt werden (Sand, Papie, Ton u.s.w.). Sie weisen folgende Kennzeichen auf.

  • Das Produkt wird vor der Erschaffung benannt
  • Das Kind arbeitet nach einem vorgefertigtem Plan
  • Das Produkt ist an einigen charakteristischen Merkmalen zu erkennen

Das werkschaffende Spiel

baut auf dem Funktionsspiel auf, bei ihm wird die Freude an der Betätigung durch die Freude am Produkt ergänzt. Regelspiele Regelspiele sind Spiele, die nach vorgegebenen Regeln gespielt werden. Das Kind braucht gewisse Angaben über die Regeln, über die Ausführung und die Bewertung. Es muss die Regeln beachten, sich entsprechend einordnen und bis zum Ende hin konzentriert und entscheidungsfrei mitmachen.

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