Puppenwäsche mit Kindern

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1. Überlegungen zum Thema

Die Puppenwäsche sollte im zweiten Freispiel durchgeführt werden. Die übrigen Kinder spielen dann draußen und man kann sich gut auf die Kinder, mit denen man die Puppen wäscht, konzentrieren. Im Jahresrhythmus spielt die Puppenwäsche deshalb eine wesentliche Rolle, weil sie meistens nur einmal im Jahr durchgeführt wird. Die Puppenwäsche ist auch weiterhin deshalb sehr wichtig, weil dadurch verhindert werden soll, dass sich Keime oder Bakterien auf den Stoffen verbreiten und somit die Kinder mit Krankheiten anstecken können. Ich wasche die Puppen mit drei Kindern die alle im Vorschulalter

2. Mein erzieherisches Anliegen?

Durch die .Puppenwäsche“ möchte ich den Kindern vermitteln, wie man zu früheren Zeiten die Wäsche gewaschen hat. Beim Arbeiten mit dem Stoff lernen sie auch, dass man unterschiedliche Stoffe auch unterschiedlich waschen muss. Zum Schluss braucht man noch einen geeigneten Platz, um dort die Wäschezu trocknen.

3. Geplante Durchführung

Im ersten Schritt erkläre ich den Kindern warum wir die Anziehsachen der Puppen waschen müssen. Am Einfachsten sagt man, dass die Puppensachen schon seit ganz langer Zeit nicht mehr gewaschen worden sind und sich die Puppen in ihren Kleidern nicht mehr wohlfühlen. Nachdem ich den Kindern erklärt habe was es mit der Puppenwäsche auf sich hat holen sich die Kinder eine wasserabweisende Schürze und ziehen sich diese an.

Dann fülle ich mit den Kindern die beiden Wannen mit warmen- Wasser. Eines der Kinder darf dann etwas Waschpulver in eine der Wannen füllen. Dann sortieren die Kinder die Wäsche nach Farbe und nach Stoffart und stapeln sie zu verschiedenen Haufen. Nun beginnen die Kinder damit die Wolle ins Wasser zu tunken und sie kräftig durchzukneten. Dabei lobe ich die Kin- der immer wie gut sie das machen. Nachdem die Kinder die Wäsche ordentlich im Wasser mit dem aufgelösten Waschpulver durchgeknetet haben werden die Puppensachen in die andere Wanne mit frischen Wasser hineingelegt und noch einmal ordentlich durch- geknetet.

Wenn das Wasser zwischendurch schmutzig geworden ist wechseln man das Wasser aus. Nach dem Durchkneten wringen die Kinder die Puppensachen ordentlich aus und legen die Puppenkleider aus Schafwolle auf ein Frottiertuch zum Trocknen aus. Die Baumwollstücke werden an der Wäscheleine mit den Wäscheklammern aufgehängt und die Seidenkleider auf Kleiderbügel und dann auf die Wäscheleine gehängt. Sie lernen weiterhin, dass man Wäsche auch selber mit seinen Händen waschen kann und nicht nur in der Waschmaschine.

Die Kinder schulen durch das Waschen und das Durchkneten der Wäsche auch ihre Grob- und Feinmotorik. Außerdem lernen die Kinder den richtigen Umgang mit Waschpulver und Wasser.

3. Charakterisierung von zwei Kindern

Annika Ich habe mir Annika für meine Tätigkeit ausgesucht, weil sie sehr gut zuhören kann und die Aufgaben die ihr gestellt werden immer richtig macht. Außerdem weiß ich von Annika, dass sie sehr großen Spaß an den meisten Tätigkeiten hat. Pherrit Pherrit ist ein sehr fröhlicher Junge. Er spielt immer mit sehr großer Freude. Manchmal allerdings kann er nur schlecht auf das hören was die Kindergärtnerinnen oder ich von ihm wollen. Von früheren Aufgaben die ihm gestellt wurden weiß ich, dass Pherrit diese sehr gut bewältigen konnte und dabei großen Spaß an der Durchführung hatte.

4. Meine praktische Vorbereitung

Für die praktische Vorbereitung benötigt man zunächst drei fleißige Kinder, die Spaß am Waschen haben. Als nächstes braucht man noch zwei große Wannen mit warmen aber nicht zu heißem Wasser. In einer dieser Wannen löst man dann etwas Waschmittel. Dann braucht man noch einige Frotteehandtücher, Kleiderbügel, eine lange Wäscheleine (oder einen Wäscheständer) und Wäscheklammern, um die Wäsche zu befestigen. Nachdem alle Wäschestücke zum Trocknen vorbereitet wurden lobe ich wieder die Kinder wie gut sie alles gemacht haben.

Dann räumen wir noch alle gemeinsam auf. Die Wannen müssen gesäubert und der Boden aufgewischt werden. Nach dem Aufräumen bekommen die Kinder noch ein wenig Creme auf die Hand und dürfen sich dann in den Märchenkreis setzen, wenn es denn schon Zeit dafür ist. Ansonsten können sie noch ein wenig spielen. Am nächsten Tag werden dann die Puppen wieder angezogen und die restlichen Anziehsachen in die Puppenecke eingeräumt.

(Kindernamen frei erfunden)

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