Kunstköder – Die kleinen Freunde jedes Anglers

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Kunstköder sind aus dem Angelsport nicht mehr wegzudenken und haben die Naturköder inzwischen weit verdrängt. Mit vielen Arten und teilweise sehr unterschiedlichen Bauprinzipien ermöglichen sie die gezielte Jagd auf unterschiedliche Fische.

Kunstköder – Die einen locken, die anderen verleiten zum Angriff

Nicht jeder Kunstköder soll den Fisch der Wahl anlocken, indem er wie ein bevorzugtes Beutetier aussieht. Einige wecken auch den Angriffsinstinkt und verleiten die Fische dazu, gedankenlos auf sie zu stürmen. Vor allem bei aggressiven Raubfischen ist das oft der Fall. Die Köder können dann wie ein natürlicher Feind aussehen oder mit auffälligen Farben und Reflexionen einfach einen Fremdkörper darstellen.
Aber egal ob die Köder nun die Fische verführen oder aggressiv machen, Kunstköder haben ein paar entscheidende Vorteile gegenüber Naturködern. Sie sind länger haltbar und können größeren Widerständen trotzen, außerdem gibt es eine weit größere Vielfalt an Formen und Farben, die speziell auf fast jeden Fisch zugeschnitten wurden.

Auch Hochseeangeln oder Gewässerfischen, auf die Art kommt es an

Einige Kunstköder sind speziell für das Fliegenfischen ausgelegt, andere für das Spinnfischen und andere für das Hochseeangeln. Unterteilt werden die Köder aber danach, wie sie sich bewegen und wie sie den Fisch anlocken. Es gibt 8 Grundarten von Kunstködern und einige Abweichungen, die nicht genau zu einer Gruppe zugeordnet sind.
Blinker sind die einfachsten Kunstköder. Sie bestehen nur aus einem blinkenden Stück Metall, welches einen verletzten Fisch imitiert. Damit lassen sich gut Hechte und auch Barsche anlocken.
Pilker sind die bevorzugten Köder bei Hochseefischen. Sie sinken wie ein verletzter Fisch hinab und besitzen an der Anbissstelle etwas, was wie ein Drilling aussieht.
Eine besondere Köderart sind Wobbler. Sie wackeln beim Ziehen durch das Wasser mit dem Schwanz und bilden somit echte Bewegungen nach. Sie können unterschiedlich tief eingesetzt werden. Ihre Form entscheidet über die Einsatztiefe.

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(Autor: Johanna Klober)

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