Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

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Die Symptome einer Gastritis sind meistens sehr unangenehm, können sich aber auch komplett schmerzfrei äußern. Zuerst muss man unterscheiden, um welche Art von Magenschleimhautentzündung es sich überhaupt handelt. Es wird zwischen einer akuten Gastritis und einer chronischen Gastritis unterschieden.

Eine akute Gastritis ist relativ leicht zu diagnostizieren. Eine chronische Gastritis ist in manchen Fällen nur schwer zu erkennen und untergliedert sich in verschiedene Formen. Diese verschiedenen Formen werden meistens erst sehr spät im Verlauf der Krankheit entdeckt. Es ist sehr wichtig, dass frühzeitig ein Arzt konsultiert wird. Wird die Krankheit zu spät erkannt, kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen.

Deshalb sollte, bei anhaltenden und wiederkehrenden Schmerzen im Bauchraum, ein Arzt konsultiert werden. Je schneller mit einer medikamentösen Behandlung begonnen wird, desto schneller ist die Krankheit überstanden und man fühlt sich schneller wieder wohl.

Symptome bei akuter Gastritis

Die Symptome bei akuter Gastritis lassen sich schnell und einfach erkennen. Es kommt zu einem mittel bis starken Druckgefühl im Bauchraum, welches schnell in Schmerzen übergehen kann. Es kommt zudem vermehrt zu Aufstoßen und Übelkeit, welches auch zu Erbrechen führen kann. Diese Symptome treten meistens in einem kurzen Zeitraum nach der Einnahme der auslösenden Substanz auf. Diese Substanz kann beispielsweise verdorbenes Essen sein.

Ein weiteres Symptom, welches auf eine akute Gastritis hinweist ist, dass nach Aufnahme der Nahrung sich der Zustand kurzzeitig verbessert, aber dann wieder schnell verschlechtert und sogar verschlimmert.

Wenn eine Behandlung durch einen Arzt herausgezögert wird und nichts gegen die Symptome einer akuten Gastritis getan wird, kann es in manchen Fällen auch zu sogenanntem Teerstuhl kommen. Unter Teerstuhl versteht man durch Blut gefärbten Stuhlgang, welcher dadurch entsteht, dass Blut über den Magen in den Darm gelangt. Außerdem kann es bei einer Nichtbehandlung zu blutigem Erbrechen kommen. In besonders schlimmen Fällen durch starke Blutungen im Magenraum zu einer Anämie (Blutarmut) kommen. Diese äußert sich dann durch starkes Schwächegefühl und Müdigkeit, gepaart mit starken Schmerzen im Bauchraum.

Wenn es zum Auftreten der Symptome kommt, sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Auch wenn es keine Gastritis ist, können die Symptome auch andere Ursachen haben. Krankheiten im Bauchraum haben meistens die gleichen Symptome. So wird aus dem Verdacht einer akuten Gastritis, manchmal die Diagnose von Gallensteinen. Durch einfache Verfahren kann ein Arzt die Ursache schnell und einfach herausfinden.

In vielen Fällen stellt sich eine akute Gastritis aber auch nur als Sodbrennen oder Magenverstimmung heraus.

Symptome bei chronischer Gastritis

Im Gegensatz zu einer akuten Gastritis lässt sich eine chronische Magenschleimhautentzündung nur schwer selbst erkennen. Es treten lange keine eindeutigen Symptome auf, die auf eine Gastritis hinweisen. Wenn Symptome auftreten, werden diese aber meist nicht richtig gedeutet.

Die Symptome werden vielfach verwechselt mit einer Magenverstimmung oder mit falscher Nahrungsaufnahme.

Symptome, welche auf eine chronische Gastritis hinweisen können sind:

Blähungen: Sollten Blähungen häufiger und in regelmäßigen Abständen eintreten, unabhängig von der Nahrungswahl, kann dies ein Indikator für eine chronische Gastritis sein.

Allgemeines Unwohlsein: Häufig kommt es vor, dass man bei einer Magenschleimhautentzündung ein allgemeines Unwohlsein verspürt, gepaart mit Bauchschmerzen und Völlegefühl.

Durchfall: Ein weiteres Symptom ist, in regelmäßigen Abständen auftretender Durchfall. Durch häufig auftretenden Durchfall verliert der Körper viel Wasser. Unabhängig davon, ob eine chronische Gastritis vorliegt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Durch eine Untersuchung von einem Arzt können Zweifel schnell ausgeräumt und Spätfolgen vermieden werden. Mögliche Spätfolgen einer nichtbehandelten chronischen Gastritis kann ein Magengeschwür, ein Darmgeschwür oder im schlimmsten Fall Magenkrebs sein.

Da bei der chronischen Variante der Magenschleimhaut in Typ A Typ B und Typ C unterschieden wird, kommt es auch zu unterschiedlichen Symptomen. Beim Typ A kommt es beispielsweise zu einer anhaltenden Müdigkeit und Schwächegefühl. Dies resultiert aus dem Vitamin B12 Mangel.

Bei Typ C ist ein deutliches Symptom Blut im Stuhlgang und häufiges Magenbluten. Auch blutiges Erbrechen ist keine Seltenheit.

Gastritis Behandlung

Wenn Sie Symptome einer Gastritis aufweisen sollten ist es sehr wichtig, schnellstmöglich einen Arzt zu konsultieren. Wenn eine Gastritis früh genug erkannt wird kann sie sehr gut behandelt werden. Wird eine Behandlung verzögert kann es schwieriger werden, die Krankheit zu behandeln. Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Magenschleimhautentzündung zu therapieren. Es gibt zum einen die medizinische Variante und zum anderen die Behandlung mit Hausmitteln. Je nach Art der Gastritis sollte auf Hausmittel verzichtet werden und eine medikamentöse Behandlung vorgenommen werden.

Medizinische Behandlung einer Gastritis

Zur medizinischen Behandlung einer Gastritis, sollte natürlich zuerst ein Arzt aufgesucht werden. Dieser wird den Patienten einige Fragen stellen. Insbesondere Fragen nach Symptomen, welche auf eine Magenschleimhautentzündung hinweisen. Außerdem wird nach bereits über Dauer eingenommenen Medikamenten gefragt. In den meisten Fällen kann ein erfahrener Arzt jetzt schon einige andere Krankheiten ausschließen und eine Diagnose stellen.

Es gibt einige Krankheiten, welche die gleichen Symptome aufweisen wie eine Gastritis. Beispielsweise Gallenstein Symptome. Sie verhalten sich ähnlich wie Gastritis Symptome. Hierbei kann es auch zu Erbrechen und starken Schmerzen im Bauchbereich kommen. Eine Ultraschalluntersuchung kann hierbei Abhilfe schaffen und eventuelle Gallensteine ausschließen.

Da ein Ultraschallgerät nur feste Bestandteile feststellen kann, wie Gallensteine, ist eine Ultraschalluntersuchung bei einer Gastritis nicht geeignet. Um hierbei Klarheit zu schaffen, ist eine Gastroskopie notwendig. Die Gastroskopie, oder auch im Volksmund Magenspiegelung genannt, ist eine sichere und schmerzfreie Möglichkeit, eine Magenschleimhautentzündung festzustellen.

Viele Menschen haben nach wie vor Angst vor einer Magenspiegelung. Diese Angst ist völlig unberechtigt. Der Eingriff ist relativ schnell vollzogen und völlig schmerzfrei für den Beteiligten. Es besteht außerdem die Möglichkeit, vom Eingriff nichts mitzubekommen. Hierbei wird ein Medikament intravenös verabreicht, welches einen künstlichen Schlaf erzeugt. Lediglich kann es nach dem Eingriff zu leichten Bauchschmerzen und zu einem Kratzen im Hals führen.

Eine Magenspiegelung läuft so ab, dass der Arzt ein spezielles Endoskop durch die Speiseröhre hindurch in den Magen einführt. Am Ende des Endoskops sind eine Kamera und ein kleiner Greifarm befestigt. Mit Hilfe der Kamera ist es möglich, den Magen gründlich nach Entzündungen und Infekten zu untersuchen. Falls eine Reizung oder Entzündung vorliegt ist es möglich, mit Hilfe des Endoskops kleine Proben vom Gewebe zu entnehmen, um sie später im Labor untersuchen zu lassen. Auch Magengeschwüre lassen sich somit schnell und einfach aufspüren. Durch die schnellen Untersuchungsmethoden heutzutage kann auch so schnell Magenkrebs ausgeschlossen werden.

Eine Gastritis, die auf das Bakterium Helicobacter pylori zurückzuführen ist, kann optimal mit einer Gewebeprobe festgestellt werden. Dies ist zwar auch durch eine Stuhl- oder Atemprobe möglich, gibt aber keine klare Aussage auf eine Gastritis, da viele Menschen den Heliobacter pylori zwar bereits in sich tragen, es aber nicht zu einem Ausbruch kommt.

Behandlung akuter Gastritis

Eine akute Magenschleimhautentzündung ist meistens harmloser als man denkt. Wenn die Diagnose eines Arztes auf akute Gastritis lautet, heißt es für den Betroffenen auf einige Dinge besonders zu achten.

Zwei Tage sollte man keine Nahrung zu sich nehmen. Viel Trinken ist in diesem Zeitraum sehr wichtig. Bei der Getränkeauswahl sollte man darauf achten, dass man keine säurehaltigen Getränke zu sich nimmt. Säfte sind absolut tabu. Das beste Getränk ist stilles Mineralwasser oder milder, ungesüßter Tee. Sprudelwasser kann die gereizte Magenschleimhaut angreifen.

Nach den zwei Tagen sollte man dann erst einmal nur Schonkost zu sich nehmen, bestehend aus Haferschleim, Zwieback oder ähnlichen leicht verdaulichen Gerichten. Auf fettiges und gebratenes Essen sollte in diesem Zeitraum komplett verzichtet werden. Ein weiterer wichtiger Faktor um die Heilung zu beschleunigen ist, das Rauchen in diesem Zeitraum zu unterbinden, da das Nikotin die Magenschleimhaut angreifen kann.

Möchte man den Symptomen der Gastritis medikamentös entgegenwirken, so bieten sich Medikamente an, welche die Säureproduktion verringern, z.B. Maloxan oder Talcid.

Behandlung chronischer Gastritis

Bei einer chronischen Gastritis ist der Heilungsverlauf nicht ganz so einfach. Manchmal ist eine Heilung auch ganz ausgeschlossen. Man muss hier zwischen den verschiedenen Typen von Gastritis unterscheiden.

Behandlung Gastritis Typ A

Diese Form ist leider noch nicht heilbar. Durch die Autoimmunkrankheit können lediglich die Symptome der Gastritis behandelt werden, um die Verschlimmerung der Krankheit zu verhindern. Mediziner setzen hier auf Säurehemmende Medikamente. Diese Medikamente verhindern so eine drastische Reizung der Magenschleimhaut. Es sollte in jedem Fall auf eine gesunde magenschonende Ernährung umgestellt werden, wenn die Gastritis festgestellt worden ist.

Wichtig ist eine ständige Kontrolle durch einen Arzt, da das Krebsrisiko erhöht ist. Wichtig ist auch eine lebenslange Versorgung durch zusätzliche Vitamine, da diese nicht mehr ausreichend vom Körper aus der normalen Nahrung aufgenommen werden können. Hierfür wird ein Arzt konsultiert, der einen Plan für eine Vitamintherapie erstellt. Diese Vitaminpräparate werden je nach Art und Schwere der Gastritis täglich, wöchentlich oder monatlich verabreicht.

Behandlung Gastritis Typ B

Wird eine Gastritis Typ B festgestellt verordnen die meisten Ärzte eine spezielle Therapie. Diese Therapie nennt sich Eradikationstherapie. Hier werden vom Arzt zwei verschiedene Antibiotika verschrieben. Diese Antibiotika müssen nun für eine Woche eingenommen werden. Zusätzlich werden häufig Protonenpumpenhemmer verschrieben.

Durch diese Therapie gibt es eine 90% Chance geheilt zu werden. Ob die Therapie angeschlagen hat und ob das Bakterium getötet worden ist, kann man nach ca. zwei Monaten mit Hilfe eines Atemtests feststellen.

Behandlung Gastritis Typ C

Diese Art von Gastritis wird mit relativ einfachen Methoden geheilt. Im Zeitraum der Entzündung wird auf Substanzen verzichtet, welche die Magenschleimhaut reizen könnten. Eine gesunde und säurearme Ernährung ist in diesem Fall sehr wichtig. Falls lebenswichtige Medikamente eingenommen werden müssen, kann ein Arzt spezielle Magentabletten verschreiben, die einen entsprechenden Schutz aufbauen. Hilfe gegen die Symptome können auch Säureblocker sein.

Behandlung von Gastritis mit Hausmitteln

Bei leichten Fällen einer Magenschleimhautentzündung können altbewährte Hausmittel Abhilfe schaffen. Darunter fallen nicht nur Schonkost, sondern auch Entspannungsübungen um Stress abzubauen.

Der Stressabbau wird von den Meisten unterschätzt, dabei ist Stress einer der Hauptgründe für eine Gastritis. Die besten Hausmittel bei einer Gastritis sind nach wie vor leichtes Essen. Die Nahrung sollte wenig Fett und Säuren enthalten. Durch diese leichte Kost wird der Magen nicht unnötig belastet und die Heilung kann schnell eintreten.

Bei der Wahl der Getränke ist Tee sehr beliebt. Besonders Kamillentee wirkt magenberuhigend und hat eine natürliche entzündungshemmende Wirkung. Dadurch, dass Kohlsaft entzündungshemmende Aminosäuren enthält, eignet er sich auch besonders gut als Getränk während einer Gastritis Entzündung und hilft, die Symptome zu lindern. Allerdings ist er geschmacklich nicht Jedermanns Sache.

Ein weiteres Hausmittel ist schleimhaltiges Essen, es beruhigt die Magenschleimhaut und legt sich wie ein beruhigender Film über die Schleimhaut und bindet Säuren. Schleimhaltige Produkte sind: Haferbrei, rohe Kartoffeln, Eibischwurzel, Malvenblüten und Malvenblätter, sowie Leinsamen.

Gastritis Ursachen

Bevor man sich um die Ursachen einer Gastritis kümmert, sollte man zuerst unterscheiden, um welche Art von Magenentzündung es sich überhaupt handelt. Es ist zwischen einer akuten und einer chronischen Gastritis zu unterscheiden. Bei Beiden gibt es begünstigende Faktoren. Mit dem Wissen um diese Faktoren sind sehr gut vorbeugende Maßnahmen möglich.

Ursachen chronische Gastritis

Eine chronische Magenschleimhautentzündung findet Ihren Ursprung, meistens schon Jahre bevor man überhaupt Symptome der Krankheit selber bemerkt. Sie kann bereits im Körper sein ohne dass sie bemerkt wird. Die beste Möglichkeit eine Gastritis auszuschließen, ist einen Arzt des Vertrauens aufzusuchen und eine Magenspiegelung durchzuführen zu lassen.

Die häufigste Ursache ist der sogenannte Heliobacter poly. 80% der an chronischer Gastritis Leidenden sind mit diesem Bakterium befallen. Dieses Bakterium ist noch wenig erforscht, es findet sich aber in Fäkalien und verdorbenen Essen. Wenn man von diesem Bakterium befallen wurde und eine Magenschleimhautentzündung entsteht, ist die Behandlung relativ einfach. Es muss aber auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Dieser wendet eine spezielle Antibiotika Behandlung an, um das Bakterium abzutöten.

Schwieriger sieht die Behandlung schon bei Gastritis Typ A aus. Bei dieser Autoimmunkrankheit greift der Körper eigene Körperzellen an. Besonders die Körperzellen die für die Bildung der Magensäure zuständig sind. Vollständig von dieser Art von Magenschleimhautentzündung geheilt zu werden ist leider heutzutage noch auszuschließen, da es sich um eine Autoimmunkrankheit handelt. Es ist Forschern bisher noch nicht gelungen, eine vernünftige Heilungsmethode für Autoimmunkrankheiten zu entwickeln. Genau wie bei HIV Erkrankungen, können bei Autoimmunkrankheiten lediglich die Symptome behandelt werden. Es wird bei Gastritis Typ A versucht, die Magenschleimhaut so gut es geht intakt zu halten. Das wird mit Unterstützung durch verschiedene Medikamenten erreicht.

Eine weitere Ursache ist Sodbrennen. Durch die ständige Übersäuerung des Magens kommt es zu einer Magenschleimhautentzündung. Die sehr empfindliche Magenschleimhaut wird angegriffen und zerstört. Im schlimmsten Fall kommt es zu Magenkrebs.

Ursachen einer akuten Gastritis

Die Ursachen für eine akute Magenschleimhautentzündung sind einfacher zu untersuchen, als die Ursachen einer chronischen Erkrankung. Anders als bei der chronischen Variante, sind die Symptome einer akuten Gastritis sehr deutlich zu merken.

Hervorgerufen wird sie durch verschiedene Faktoren. Die häufigste Ursache sind Substanzen, welche die Magenschleimhaut angreifen und im schlimmsten Fall komplett zerstören und Blutungen hervorrufen. Diese Substanzen können Toxine sein, die beispielsweise bei einer Infektion durch verdorbene Nahrungsmittel in den Organismus gelangen. Diese Toxine, darunter auch Bakterien und Schimmelpilze, sondern im Magen ihre Stoffwechselprodukte ab und schädigen so die Magenschleimhaut.

Eine weitere Ursache für eine akute Gastritis sind die alltäglichen Medikamente die wir zu uns nehmen. Unter alltäglichen Medikamenten sind Medikamente zu verstehen, die sehr häufig den Weg in den Medikamentenschrank finden. Darunter fallen Produkte mit dem Inhaltsstoff Diclofenac oder ASS (Aspirin und weitere Schmerztabletten). Auch spezielle Anti-Rheuma Medikamente enthalten magenreizende Inhaltsstoffe.

Doch auch in unserem Alltag finden wir viele Faktoren, die eine Gastritis begünstigen. In unserer schnell expandierenden Gesellschaft wachsen die Anforderungen an die Arbeitskraft. Durch den erhöhten Stresspegel in der Arbeitswelt ist die Zahl der Gastritis Erkrankungen in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Ganz besonders psychischer Stress wirkt sich negativ auf das Verdauungssystem aus. Um die Arbeit zu bewältigen, werden weitere Gastritis fördernde Substanzen eingenommen. Darunter fällt ganz besonders erhöhter Koffeinkonsum und der Genuss von Nikotin.

Der letzte große Faktor ist die Ernährung. Nichts ist auf Dauer schädigender für den Magen, als eine ungesunde Ernährung. Zuviel Fast Food ist nicht nur schlecht für unser Gewicht, sondern schädigt unser ganzes Verdauungssystem. Aus diesem Grund ist eine gesunde Ernährung sehr wichtig, um einer Magenschleimhautentzündung vorzubeugen.

Gastritis Vorsorge

Es gibt keine speziellen Vorsorgemethoden um einer Gastritis vorzubeugen. Was aber ein wichtiger Faktor ist, ist auf gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten. Durch verschiedene Stoffe kann die Magenschleimhaut gereizt werden. Werden diese Stoffe aus dem Ernährungsplan gestrichen so ist das Risiko an einer Gastritis zu erkranken gering.

Stoffe auf die verzichtet werden sollte

Nikotin: Eine der Hauptursachen für eine Magenschleimhautentzündung ist starker Zigarettenkonsum. Das Nikotin in den Zigaretten greift über Dauer die Magenschleimhaut an.

Fettige Nahrung: Gerade zu viel Fastfood greift den Magen an. Durch den hohen Fettgehalt der Nahrung muss der Körper viel mehr arbeiten, als bei normaler, -oder Schonkost.

Alkohol: Auch bei übermäßigen Alkoholkonsum wird sehr schnell das Verdauungssystem angegriffen. Genießen Sie deshalb Alkohol nur in Maßen.

Medikamente: Vorsorglich sollten Medikamente, welche die Magenschleimhaut reizen vermieden werden. Darunter fällt z.B. Aspirin oder Medikamente mit dem Inhaltsstoff ASS.

Nahrungsaufnahme: Lassen sie sich für die Nahrungsaufnahme genügend Zeit. Essen Sie langsam und kauen Sie das Essen gut. Nehmen Sie lieber viele kleine Mahlzeiten anstatt wenige große zu sich.

Stress: Stress kann auch ein Faktor für eine Gastritis sein und sollte wenn möglich vermieden werden. Gönnen sie sich Pausen und entspannen Sie sich öfters mal. Um Stress abzubauen hilft z.B. Sport oder Yoga. Auch autogenes Training hilft in vielen Fällen dem Stress vorzubeugen.

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