Ein Gewächshaus erleichtert Ihr Leben als Gärtner deutlich

von - Antworten

Ein Gewächshaus bietet Ihnen zahlreiche Vorteile. Sie haben mit einem Gewächshaus die Möglichkeit, Gemüse früher auszusäen, die Erntezeit zu verlängern und einen idealen Ort für die Überwinterung Ihrer Kübelpflanzen bereitzustellen. Zudem können Sie ein Gewächshaus verwenden, um Gemüse im Frühjahr vorzuziehen. Aus diesem Grund wird es Ihnen möglich sein, schon viele Wochen vor Ihren Nachbarn die ersten Salat-Gurken und Tomaten zu ernten. Darüber hinaus können Sie mit einem Gewächshaus auch im Herbst deutlich länger Gemüse ernten, als das bei Ihren Gartennachbarn der Fall sein wird. Auch im Winter muss Ihr Gewächshaus nicht ungenutzt bleiben. Sie können das Gewächshaus in dieser Zeit nutzen, um Ihren Kübelpflanzen wie dem Oleander, der Wollmispel, der Olive oder dem Zitrus ein optimales Winterquartier zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie Glück haben, müssen Sie ihr Gewächshaus in diesem Fall nicht einmal heizen, wenn der Winter nicht zu eisig wird.

Auf die richtige Größe kommt es an

Sie wissen nicht, welches Gewächshaus das richtige für Sie ist? Dann sollten Sie sich zunächst einen Plan anfertigen, der vorsieht, welche Gemüsesorten Sie im Gewächshaus anbauen möchten und ob Sie auch Pflanzen darin überwintern wollen. All diese Aspekte haben einen Einfluss darauf, wie groß Sie Ihr Gewächshaus wählen sollten. Gerade die Anzahl der zu überwinternden Pflanzen ist ein maßgeblicher Einflussfaktor, denn die Pflanzen dürfen nicht zu nah beieinander stehen, da Sie ansonsten schnell Probleme mit Ungeziefer bekommen. Ein großes Gewächshaus mit einer Grundfläche von mehr als 50 Quadratmetern ist meist nur sinnvoll, wenn Sie intensiv Gemüse anbauen oder zahlreiche Kübelpflanzen in dem Gewächshaus überwintern möchten. Meist reicht eine Fläche von etwa zwölf Quadratmetern aus, um Paprika, Tomaten und Gurken im Gewächshaus anzubauen. Sollen nur einige Pflanzen im Gewächshaus vorgezogen werden, dann reicht meist auch eine platzsparende Variante von etwa acht Quadratmetern aus.

Die richtige Abdeckung wählen

Nur große Gewächshäuser werden heutzutage noch mit Glas abgedeckt, obwohl es die beste Lichtdurchlässigkeit bietet. Das Problem besteht jedoch darin, dass das Glas, wenn es gut isoliert werden soll, für kleine Gewächshäuser zu schwer ist. Daher kommen für solche Modelle Stegplatten zum Einsatz. Sie bestehen aus einem speziellen Kunststoff, der deutlich leichter ist als echtes Glas. Gleichzeitig gewährleistet er eine gute Lichtausbeute und isoliert das Gewächshaus effektiv. Es gibt auch besondere Stegplatten aus Plexiglas, die UV-durchlässig sind. Eine solche Abdeckung ist insbesondere dann notwendig, wenn Sie in Ihrem Gewächshaus auch lichthungrige Pflanzen wie Kakteen und Zitrus unterbringen möchten. Im Sommer müssen Sie darauf achten, dass Ihre Pflanzen an sonnigen Tagen nicht überhitzt werden. Daher ist ein regelmäßiges Lüften notwendig. Wenn es Ihnen zu lästig ist, sich täglich um die Belüftung des Gewächshauses zu kümmern, sollten Sie sich für ein Modell entscheiden, das mit einem temperaturgesteuerten Fensteröffner ausgestattet ist. Dann wird das Fenster automatisch geöffnet, sobald die Temperatur im Gewächshaus zu hoch wird.

(Autor: Bianca Strauss)

Ihre Meinung

© 2016 Info Bonus – Das Artikelverzeichnis