Das Massivhaus ist immer noch beliebt!

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Bis heute hat das Massivhaus kein bisschen an der Beliebtheit verloren. Es ist einfach zu bauen und viele Leute, die heutzutage ein Haus besitzen möchten, entscheiden sich immer noch für das Massivhaus. Vielleicht kennen manche die Bezeichnung „Massivhaus“ überhaupt nicht. Die Bezeichnung Massivhaus wird vorallem in der Immobilienbranche verwendet. Unter einem Massivhaus versteht man in der Regel ein Gebäude aus einem Mauerwerk und Beton ( oftmals Stahlbeton). Gebaut wird dieses Massivhaus nach den Regeln der Massivbauweise. Wenn wir hier mal den Wohnungsbau betrachten, dann fällt auf, dass die Wände wie bereits erwähnt, hauptsächlich aus Mauerwerk, Beton oder Stahlbeton bestehen, wohingegen die Decken aus Leicht-, Poren-, Stahlbeton oder aus Ziegeln bestehen.

Die Wände von Massivhäusern bestehen allerdings in der Regel aus Leichtbeton-, Kalksand-, Beton-, oder Porenbetonsteinen (damals wurde Porenbetonstein noch als Glasbeton bezeichnet) oder aus Ziegeln.

Die Außenwand eines Massivhauses kann sowohl ein- als auch zwei- oder dreischalig ausgeführt sein. Dabei gibt es keine Regel! Außerdem können nichttragende Wände für das Innengebäude auch im Trockenbau gemacht sein.

Damals kamen bei den Altgebäuden, die in Massivbauweise gebaut wurden, hauptsächlich Natursteine, Schlackesteine, Eisenbeton oder Lehmziegel zum Einsatz. Selbstverständlich auch Stahlbeton oder herkömmlicher Beton.

Oft werden die sogenannten Massivhäuser direkt auf der Baustelle von Grund auf erstellt. In aller Regel werden für das Massivhaus auch Fertigteile verwendet. Eigentlich trifft dies oftmals zu. Fertigteile können beispielsweise Balkone, Treppen oder Decken usw… sein.

Nicht selten bieten Firmen heut zu Tage Massivhäuser „schlüsselfertig“ an. Dabei hat der Bauherr bei solch einem schlüsselfertigen Massivhaus in der Regel nur einen Vertragspartner für das gesamte Haus (Generalübernehmer/Bauträger).

Doch gehen wir nun noch ein wenig auf das Thema der Massivbauweise ein. Bei der Massivbauweise werden Baukonstruktionen umfasst, bei welchen zwischen raumabschließender und tragender Funktion keine Trennung stattfindet. Dabei sind im Massivbau der Raumababschluss und das Tragwerk ein und dasselbe Bausteil. Der Gegensatz ist der Fachwerkbau (auch als Skelettbau bezeichnet), genauso wie beim historischen Fachwerkhaus, wo der vertikale Lastabtrag von den einzelnen Stützen und Streben übernommen wird, zwischen diesen sich die Gefache befinden, welche nichttragend sind.

Selbst im Mittelalter gab es schon mehr oder weniger sogenannte Massivbauten. Hierbei sprechen wir von den Steinwerken, die man meistens als Massivbauten ansehen kann.

Eine Sache, die viele bei der Massivbauweise übersehen ist die, dass die Bezeichnung „Massivbauweise“ keine Aussage zur Konstruktion oder Materialität trifft.

Übrigens wird Stahlbeton nicht nur bei der Massivbauweise verwendet, sondern auch im Skelettbau.

Viele Experten stimmen auch heute noch überein, dass die Massivbauweise und insbesondere das Massivbauhaus kaum wegzudenken seien!

Es ist ein Irrglaube, dass der Massivbau nur beim Massivhaus zum Einsatz kommt, denn auch beim Blockhaus bzw. bei der Blockbauweise beispielsweise, kommt der Massivbau zum Einsatz. Außerdem spielen auch Massivbausysteme eine zunehmend wichtige Rolle. Der Autor dieses Textes schreibt auch Artikel über Fertighäuser

(Autor: Markus Groß)

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