Darmpilz

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Symptome von Darmpilz

Der Darmpilz oder auch Candida albicans genannt, gehört zu der Pilzgruppe Saccharomyces und ist somit ein Hefepilz. Fälschlicherweise oft angenommen ist dieser Pilz keine Fremdkörper im menschlichen Darm. Bei ¾ aller Menschen gehört dieser Pilz zu der natürlichen Darmflora und entsteht schon im Säuglingsstadium des Menschen.

Die meisten Menschen leben ihr gesamtes Leben mit diesem Darmpilz und verspüren keinerlei Beschwerden oder spezifische Darmpilz Symptome. Trotzdem kann dieser Pilz auch gefährlich für den menschlichen Organismus werden. Dies geschieht, wenn sich dieser Pilz sehr stark vermehrt.

Der Pilz vermehrt sich meistens sehr stark wenn das Immunsystem geschwächt ist. Wenn dies geschieht, kann sich der Pilz im ganzen Organismus verbreiten und es entstehen die ersten Darmpilz Symptome. Außerdem kann es zu erhöhten Leberwerten kommen.

Darmpilz Symptome im Detail

Durch die exponentiell wachsende Anzahl von Darmpilzkeimen kommt es in der Regel zu folgenden leichten bis schweren Symptomen im menschlichen Körper:

Blähbauch

Das häufigste Symptom für einen Darmpilzbefall ist ein ständiger Blähbauch. Dieses Phänomen ist am einfachsten mit der Hausmannsküche zu beschreiben. Da der Darmpilz ein Hefepilz ist, verhält er sich in etwa wie die Hefe, welche wir von aus der heimischen Küche kennen. In diesem Fall sorgt der Hefepilz dafür, dass der Kuchen aufgeht. Ist der Darmpilz nun im menschlichen Organismus gehäuft vertreten, so entsteht der gleiche Effekt wie beim Kuchenbacken.
Vermischen sich nun die Darmpilzkeime mit Kohlehydraten wie beispielsweise Zucker, Kartoffeln etc. so füttert man den Darmpilz mit Nährstoffen und er breitet sich aus.

Viele Menschen reagieren bereits nach Schokoladen -oder Kuchenkonsum mit einem Blähbauch. So ein Blähbauch ist erst einmal nicht gefährlich und eher unangenehm. Kommt es allerdings häufiger zu einem Blähbauch, so kann der ganze Organismus längerfristig geschädigt werden.

Jeder Mensch reagiert anders auf einen Blähbauch, bei den meisten Menschen kommt es durch den Blähbauch zu Durchfall oder im Gegenzug zu einer Verstopfung. Wenn man weiß, dass der Blähbauch auf einen Darmpilz zurückzuführen ist, sollte man eine Ernährungsumstellung in Betracht ziehen.

Atemnot und Herzbeschwerden

Diese Symptome sind das Resultat aus einem lang anhaltenden Blähbauch. Viele Menschen stempeln den Blähbauch einfach mit der Zeit als normal ab. Das Problem was daraus resultiert ist, dass der Blähbauch mit der Zeit immer mehr das Zwerchfell belastet. Das Zwerchfell schränkt nun den Platz für Herz und Lunge ein. Somit sind diese beiden Organe auch in Mitleidenschaft gezogen.

Erste Anzeichen sind Atemnot unter körperlicher Belastung, z.B. bei sportlichen Aktivitäten. Wenn dies nicht behandelt wird, kann es mit der Zeit auch zu Atemnot und Herzbeschwerden führen, bei ganz normalen Aktivitäten. Im schlimmsten Fall wird dieser Zustand chronisch und führt zu ernsthaften Problemen.

Erkältung

Dieses Symptom tritt nur sehr selten auf. Es ist allerdings möglich, dass eine Erkältung durch einen Darmpilzbefall ausgelöst wird. Der Darmpilz greift die Darmschleimhaut an und reizt diese stark. Durch diese Reizung der Darmschleimhaut werden auch andere Schleimhäute im gesamten Organismus in Mitleidenschaft gezogen.

So auch die Nasenschleimhaut, welche eigentlich als Barriere zur Abwehr von Bakterien dient. Dadurch, dass auch diese Schleimhäute geschwächt sind, verlieren sie ihre natürliche Schutzfunktion. Meistens wird eine solche Erkältung mit Antibiotika bekämpft. Das Problem hierbei ist aber, dass der Organismus dadurch zusätzlich geschwächt wird und der Pilz dadurch nicht verschwindet. Das Immunsystem ist so schwach das es den Pilz nicht mehr bekämpfen kann und der Pilz verhindert, dass sich das Immunsystem wieder aufbauen kann. Es entsteht ein Teufelskreis.

Übergewicht und Ernährungsefehler

Zuviel Zucker fördert die Darmpilzbildung im Körper. Bei einer Fehlernährung, fördert man die Darmpilzbildung. Ganz besonders Zucker ist ein optimaler Förderer. Das Problem ist, das wenn man zuviel Zucker zu sich nimmt, der Darmpilz immer mehr Zucker benötigt. Es kommt zu Heißhunger Attacken und erhöhte Zuckeraufnahme. Die Folgen sind nicht nur das sich der Darmpilz weiter ausbreitet, auch ein Übergewicht. Weitere Symptome die auf eine Unterzuckerung hinweisen sind z.B. Müdigkeitsanfälle oder erhöhte Reizbarkeit.

Schlechte Leberwerte und Cholesterinwerte

In seltenen Fällen, kommt es auch zu schlechten Leberwerten oder Cholesterinwerten. Durch den Darmpilz können Gärungsprozesse im Körper entstehen. Diese Gärung verhält sich dann in etwa so wie bei der Alkoholerstellung. Es entstehen Alkohole im Körper, welche versucht werden durch die Leber verarbeitet zu werden. Es kommt hierdurch durch eine Dauerbelastung der Leber. Auf Dauer kann die Leber dadurch stark beschädigt werden.

Hauterkrankungen

Nicht nur die inneren Organe können in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn der Darmpilz ausbricht. Ist die Darmflora gestört, kann es auch zu anderen Problemen kommen. Viele Hautkrankheiten kann man heutzutage dem Darmpilz zuordnen bzw. ihn als Auslöser identifizieren. Als bekannteste Beispiele, sind hier die Windeldermatitis und der Mundsoor zu nennen. Bei diesen Krankheiten begünstig ein sehr feuchtes Klima die Bildung des Darmpilzes. Bei anderen Hautkrankheiten ist der Darmpilz nicht die Ursache sondern begünstigt aber den Ausbruch von der Krankheit.

Die eindeutige Zuordnung von Krankheiten z im Zusammenhang mit Darmpilz ist schwierig, da der gesamte Organismus des Menschen in einem sensiblen Gleichgewicht steht. Besteht eine Störung der Verdauung kann dies ein begünstigender Faktor für andere Krankheiten sein.

Diagnose

Bei einem Darmpilzbefall gibt es verschiedene Methoden um wirklich sicher zu stellen, das es sich um einen Darmpilz handelt oder ob die Symptome nicht eine andere Quelle haben. Die folgenden Diagnoseverfahren haben sich bewährt.

Stuhldiagnostik

Die wohl traditionellste und am meisten angewendete Methode um einen Darmpilz nachzuweisen ist nach wie vor die Stuhldiagnostik. Diese Methode ist schmerzfrei und liefert sehr schnelle Ergebnisse. Bei einer Untersuchung im Labor, werden mit Hilfe eines Mikroskops die Keimanzahl pro Gramm ermittelt. Werte die unter 10.000 liegen gelten als normal und sind nicht besorgniserregend. Mehr als 1 Mio. Keime gelten in der Medizin als bedenklich. Werte die zwischen den beiden Werten liegen, sind nicht Besorgnis erregend, sollten aber durchaus im Auge behalten werden.

Antikörpertest

Auch ein weit verbreiteter Test unter Ärzten ist der sogenannte Antikörpertest. Dieser Test wird mithilfe vom Blutserum durchgeführt. Hier kommt der Immunfluoreszenz und der Hämagglutinationstest zum Einsatz. Diese beiden Methoden sind gängige und siechere Methoden zur Erkennung von Darmpilzen. Diese Untersuchung kann von jedem Hausarzt durchgeführt werden und dauert nicht lange. Nach ein paar Tagen bekommt man schon das Ergebnis mitgeteilt.

Irisdiagnose

Eine eher selten angewendete Methode ist die Irisdiagnose. Manche Heilkundler wenden diese Technik an. Durch die Betrachtung der Iris können Ärzte das Krankheitsbild erkennen. Es soll eine Verbindung von allen Nerven im Körper und dem Auge bestehen. Krankheiten sollen sich anhand von Schattierungen und Pigmentierung erkennen lassen.

Von dieser Methode der Diagnose ist eher abzuraten, da sie keine 100% Ergebnisse liefert. Es wird empfohlen auf die herkömmlichen Methoden zurückzugreifen.

Therapie

Es gibt viele verschiedene Therapiemethoden um dem Darmpilz Herr zu werden. Das wichtigste ist die Stärkung des Immunsystems um die natürlichen Heilungskräfte des Körpers zu stimulieren. Es gibt aber noch weitere Therapiemethoden bei einem Darmpilz.

Bioresonanztherapie

Diese Therapiemethode ist speziell darauf abgestimmt die Körpereigenen Heilungskräfte zu aktivieren, damit der Körper sich selber heilen kann. Bei dieser Therapiemethode handelt es sich um eine computerbasierte Schwingungstherapie.

Die Theorie dieser Methode ist relativ simpel. Sie beruht darauf, dass der Körper elektromagnetische Schwingungen erzeugt. Jedes Organ hat eine eigene Schwingung, dadurch können sich einzelne Organe untereinander durch ihre unterschiedlichen Schwingungen auch beeinflussen.

Zusammen gesehen erzeugen alle Organe des menschlichen Organismus ein gemeinsames Schwingungsbild. Wenn dieses Schwingungsbild gestört wird, z.B. Durch einen Darmpilz Befall oder durch Darmpilz Symptome, kommt der Organismus aus dem Gleichgewicht.

Das Schwingungsspektrum eines kranken Menschen unterscheidet sich stark von dem eines gesunden. Krankheiten, Pilze und Bakterien können dieses Schwingungsbild beeinflussen.

Bei der Bioresonanztherapie, erkennt ein Computer bösartige und kranke Schwingungen und wandelt diese und gute, gesunde Schwingung um, so dass der Körper wieder ins Gleichgewicht kommt und die Krankheit abheilen kann.

Diese Methode ist eine sehr sanfte Methode, welche komplett ohne Medikamente auskommt. Zusätzlich zu dieser Behandlung werden meistens Homöopathische Mittel wie Bachblüten benutzt. Diese Methode sollte in jedem Fall von einem sehr erfahrenen Arzt durchgeführt werden, da sie sehr viel Erfahrung und Kenntnisse benötigt.

Das eigene Immunsystem stärken

Du bist was du isst. Dieses Motto kann man gut auf Darmpilz Symptome anwenden. Bei einer Darmpilz Infektion ist es sehr wichtig, dass man sein Immunsystem stärkt. Dies kann man am besten, wenn man sich gesund ernährt. Eine ausgewogene Ernährung und sportliche Betätigung sorgen dafür, dass der Organismus wieder ins Gleichgewicht kommt und sich das Immunsystem stärken kann.

Wenn man an Stress leidet sollte man diesen nach Möglichkeit sehr gering halten und verschiedene Stressbewältigungsmethoden in Betracht ziehen. Unter Stress leidet unser ganzer Organismus und das wirkt sich negativ auf die Heilung eines Darmpilzes aus. Eine gute Methode zur Stressbewältigung ist sportliche Bewegung, gepaart mit frischer Luft. Man sollte sich Ruhepausen gönnen in denen man entspannen kann.

Eine weitere Möglichkeit das Immunsystem zu stärken, sind verschiedene homöopathische Präparate zu nehmen. Hierzu kann man am besten einen Naturheilkundler aufsuchen. Viele Heilkundler haben sich auf Bachblüten konzentriert. Sie haben eine beruhigende Wirkung auf den Organismus. Gute Heilkundler suchen zusammen mit dem Patienten nach den Stressherden und suchen dann geziehlt die passenden Pflanzen aus um dem Patienten damit zu helfen.

Die Frage ob man sich gesund ernährt, stellen sich viele Menschen. Es ist wichtig, dass man bei einem Darmpilz seine Essgewohnheiten einmal genauer betrachtet. Was esse ich und wann esse ich was. Eine Ernährungsumstellung hilft um das Immunsystem zu stärken. Es sollte in jedem Fall auf Fast Food wie Pommes, Burger etc. verzichtet werden, solange der Darmpilz nicht besiegt worden ist. Auch eine Diät kann in Frage kommen, je nachdem wie viel man wiegt. Sehr dünne Menschen, sollten keine Diät machen und lieber darauf achten was sie zu sich nehmen.

Produktvermeidung

Bei einem Darmpilz sollte auf folgende Produkte verzichtet werden:

  • Weißmehlbrot
  • Bier
  • Wein
  • Bierhefe
  • Vitamin-B-Präparate
  • Zucker
  • Fruchtzucker
  • Honig
  • Limonaden
  • Fruchtsäfte
  • Käse
  • Essig

Bei vielen Menschen ist es sinnvoll vor einer kompletten Nahrungsumstellung den Darm zu reinigen. Dies kann man z.B. durch einen Einlauf erreichen. Hier ist es wichtig sich vorher mit einem Arzt zusammenzusetzen und alles wichtige abzuklären und auf was man dabei achten muss.

Medizinische Heilmittel

Es gibt verschiedene Präparate, welche gegen eine Darmpilzinfektion genommen werden können. Bei einer äußerlichen Infektion können spezielle Cremes eingesetzt werden. Für alle weiteren Heilmittel sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Er kann mit einer professionellen Beratung die richtigen Arzneimittel gegen den Darmpilz verschreiben.

Ursache

Antibiotika

Antibiotika sind eine der wichtigsten Ursachen, welche dafür sorgen können, dass es zu einer starken Vermehrung des Darmpilz kommt. Antibiotika tötet gefährliche Bakterien im Körper ab. Dies ist natürlich förderlich wenn man an einer bakteriellen Infektion leidet. Das Problem was aus Antibiotika resultiert ist, dass es auch die Darmflora angreift.

In unserer Darmflora gibt es viele nützliche Bakterien, die auch durch Antibiotika zerstört werden. Pilze werden durch Antibiotaka nicht angegriffen. Sind nun die Darmbakterien abgetötet, so kann sich der Darmpilz vermehren. Darmpilz und Darmbakterien stehen in einem Gleichgewicht. Solange dieses Gleichgewicht besteht, kann sich der Darmpilz auch nicht weiter ausbreiten. Ist dieses sensible Gleichgewicht nun aber geschädigt, breitet sich der Darmpilz weiter aus.

Da es sich um einen Pilz handelt, geschieht eine Ausbreitung des Darmpilzes sehr schnell und es kommt schnell zu Darmpilz Symptomen. Dieses Phänomen kann man auch bei anderen Medikamenten feststellen, welche das Immunsystem des Menschen schädigen. Darunter fallen z.B. Cortison, Immunsuppressiva oder Chemotherapeutika bei einer Krebsbehandlung.

Natürlich kann es auch bei anderen Erkrankungen, welche das Immunsystem schwächen zu einer Vermehrung von Darmpilzsymptomen kommen. Eine bekannte Krankheit ist z.B. AIDS oder Alkoholismus. Hier wird das Immunsystem des Menschen stark angegriffen und das gesamte Gleichgewicht des Körpers wird gestört.

Umwelteinflüsse

Genauso wie Antibiotika und andere Medizin, so können auch äußere Einflüsse unser Gleichgewicht des Körpers durcheinander bringen. Nur ein sich im Gleichgewicht befindlicher Körper ist ein gesunder Körper. Es gibt sehr viele Stoffe, welche das Gleichgewicht des Körpers stören können und ein Darmpilz fördern. Z.B. giftige Metalle wie Quecksilber Cadmium oder Nickel, können das Immunsystem schwächen.

Viele Menschen reagieren besonders allergisch auf Nickel. Nickel befindet sich sehr häufig in günstigen Modeschmuck. Durch das Tragen am Körper gelangen Stoffe des Materials in den Körper, wenn man nun auf Nickel oder andere Metalle allergisch reagiert, so kann dies das Immunsystem schwächen und Darmpilz Symptome können die Folge sein.

Dieser Effekt kann auch bei Amalgamfüllungen in der Zahnmedizin auftreten. Hier werden giftige Stoffe über die Mundschleimhaut aufgenommen.

Falsche Ernährung

Eine weitere wichtige Ursachenquelle ist falsche Ernährung. In unserer heutigen Zeit ist fast alles mit viel Zucker versetzt und sehr fettig. Gerade Weißmehl Produkte können die Entstehung des Darmpilzes fördern und das Gleichgewicht im Körper stören.

Auch übermäßiger Stress kann ein Darmpilz und dessen Symptome fördern. Das Sprichwort Stress schlägt auf den Magen, ist hier zutreffend. Stress sollte vermieden werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man Stress vorbeugt. Versuchen sie sich zu entspannen und gönnen sie sich Ruhepausen. Es gibt auch verschiedene Atemübungen, die gemacht werden können.

Jeder Mensch ist anders und reagiert auf anders auf verschiedene Einflüsse. Nicht immer heißt es, dass die hier aufgeführten Ursachen auch wirklich bei jedem zu Darmpilz Symptomen führen, oder dass ein Darmpilz sich im Körper ausbreitet. Allerdings kann man sagen wenn man verschiedene Dinge beachtet es eine gute Vorsorge gegen Darmpilz ist. Oft besteht ein Zusammenhang von Krankheiten und Darmpilz. Es ist gut wenn der Körper im Gleichgewicht ist. Man sollte auf seine Ernährung achten. Es gibt zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel die eingenommen werden können.

Flohsamen

Flohsamen werden schon seit Jahrhunderten in der Heilmedizin angewandt. Bereits im 1.Jahrhundert wurde die heilende Wirkung des Flohsamens durch Pedanios Dioskurides (griechischer Arzt) beschrieben. Er stellte aus den Flohsamen lindernde Schmerzverbände her und behandelte Halsschmerzen mit Flohsamen.

In der heutigen Medizin werden Flohsamen häufig bei Übergewicht angewandt. Durch ihre hohe Quellkraft sind sie Hunger lindernd. Die kleinen Samen können auf das fünfzigfache ihrer eigenen Größe heranwachsen.

Flohsamen haben von Natur aus eine sehr hohen Schleimanteil, welcher die Verdauung anregt und reguliert. Im Darm selber reinigen die Flohsamen die Darmwände von altem abgelagertem Kot, welcher dann einfach ausgeschieden wird.

Flohsamen sind Teil der Wegerich Familie. Der europäische Flohsamen findet heutzutage nur noch wenig Einsatz. Heutzutage wird der kostengünstigere Samen aus Indien bevorzugt. Er hat jedoch die gleiche Wirkung wie der europäische Flohsamen.

Flohsamen bei Darmpilz

Auch bei einem Darmpilz können Flohsamen heilsame Wirkung haben. Eine gesunde Schleimhaut ist wichtig, damit sich der Darmpilz nicht ausbreiten kann. Flohsamen an sich haben keine medizinische Wirkung. Das heißt sie greifen den Pilz nicht speziell an. Sie helfen aber die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen und den Darm von innen zu reinigen. Durch diese Wirkung fördern Flohsamen die Bildung von gesunden Darmbakterien, welche den Darmpilz verdrängen.

Dadurch, dass die Flohsamen so einen hohen Schleimanteil haben, bewirken sie im Darm, dass sich entzündliche Prozesse schneller zurückbilden können. Der Schleim legt sich wie ein Schutzschild über die Darmwand und schützt zusätzlich.

Flohsamen sind einer der natürlichen Heilmittel, welche auch präventiv eingenommen werden können ohne den Körper zu Schaden.

Anwendung der Flohsamen

Flohsamen werden sehr gut vom Körper vertragen häufige Nebenwirkungen sind nicht bekannt. In seltenen Fällen kann es zu Allergien kommen. Bei bekannten Allergien ist vor der Einnahme ein Arzt zu konsultieren.

Es kann entweder der gesamte Samen verwendet werden, oder nur die Flohsamenschalen.

Die Täglich empfohlene Menge an Flohsamen ist unterschiedlich. Je nachdem ob man den kompletten Samen zu sich nimmt, oder nur die Schalen. Wenn man den gesamten Samen nimmt, ist ein Esslöffel ausreichend für den Tag. Wenn nur die Schalen eingenommen werden sollte ein halber Esslöffel eingenommen werden.

Wichtig ist, dass die Flohsamen mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden, damit sie auch gut Quellen können. Am besten man trinkt die Samen mit viel Wasser zusammen ca. 0,3 L sind empfehlenswert. Die Samen können auch mit der Mahlzeit eingenommen werden, z.B. mit Joghurt. Hier muss aber auch Wasser getrunken werden zusätzlich. Von einer Einnahme mit Milch ist abzuraten, da sich dies negativ auf das Quellverhalten auswirkt.

Neben den traditionellen Samen, gibt es auch noch Fertigpräparate aus dem Reformhaus. Hier kann es allerdings häufiger zu Allergischen Reaktion kommen. Für die Einnahme dieser Präparate ist unbedingt die Packungsbeilage zu lesen oder der Arzt zu konsultieren.

Weitere Anwendungsgebiete

Verstopfung

Durch die starke Quellung der Flohsamen kommt es zu einer Stuhlfüllung im Darm. Der Stuhl wird fester und es kommt zu einem erhöhten Füllungsdruck. Dieser bewirkt, dass der Stuhl schnell weiter transportiert wird. Dieser Effekt wird zusätzlich durch den Schleimgehalt der Samen beschleunigt. Der Kot kann dadurch schneller und geschmeidiger durch den Darm gleiten. Die Flohsamen sollten nicht im Wasser vorquellen, sondern man sollte sie direkt mit viel Wasser trinken, damit sie ihre Wirkung erst im Darm ausüben.

Durchfall

Paradoxer Weise helfen Flohsamen auch bei Durchfall, da sie überschüssige Flüssigkeit im Darm aufsaugen und aufquellen. Praktischer Weise saugen sie auch gleichzeitig giftige Stoffe wie Toxine auf und neutralisieren diese.

Auch bei der Behandlung von chronischen Darmkrankheiten können Flohsamen begleitend genommen werden. Bitte konsultieren sie hierfür ihren Arzt.

Übergewicht

In unserer heutigen Zeit gewinnen Flohsamen gerade bei der Gewichtsreduktion an Bedeutung. Der wichtigste Faktor hierbei ist die besonders gute Quellwirkung. Dies bewirkt, dass der Magen schon vorgesättigt und gefüllt wird. Es passt also weniger kalorienreiche Nahrung in den Magen. Es gibt noch weitere Produkte wie z.B. Weizenkleie, die den gleichen Effekt haben. Diese wird allerdings vom Körper in kalorienreiche Kohlenhydrate umgewandelt. Flohsamen werden vom Körper kaum umgewandelt und bleiben nahezu kalorienfrei.

Da Flohsamen die Verdauung anregen, wirkt sich dies positiv auf die Gewichtsreduktion aus. Gerade wenn man ein Problem hat von Mahlzeiten satt zu werden, sind Flohsamen eine gute Ergänzung bei der Gewichtsabnahme.

Brottrunk

In Bezug auf einen Darmpilz kann Brottrunk ein Leben lang als Vorsorge eingenommen werden. Es gibt keine negativen Aspekte. Brottrunk ist gut für die Darmschleimhaut und unterstützt die natürliche Darmflora.

Brottrunk gibt es seit den 70iger Jahren und gewinnt seit dem Bio Aufschwung immer mehr an Bedeutung. Die Grundlage von Brottrunk ist, wie der Name schon vermuten lässt, Brot. Für den Einsatz im Brottrunk wird Vollkorn-Sauerteigbrot verwendet. Bei den meisten Brottrunks ist dieses Brot aus ökologischem Getreide gebacken.

Nun wird ähnlich wie beim Bierbrauen das Brot mit Quellwasser versetzt. Nun beginnt der Monate lange Gärungsprozess. Beim Gärungsprozess entstehen gutartige Brotbakterien und Enzyme. Nach dem Gärungsprozess wird das Quellwasser gefiltert und in Flaschen abgefüllt.

Brottrunk wirkt im Darm und kann Cholesterin binden. Dadurch eignet es sich auch zu Cholesterin Senkung.

Brottrunk allein ist sehr sauer und sollte mit anderen Getränken gemischt werden. Am besten bietet sich hier Tee an.

Die Milchsäure im Brottrunk ruft ein säuerliches und damit gesundes Darmklima hervor und unterstützt den Darm bei der Bildung von körpereigenen Bakterien und Säuren. Brottrunk fördert die Verdauung und eignet sich gut für Fastenkuren und Darmsanierungen.

Brottrunk kann gerade bei Darmpilz als präventives Mittel eingesetzt werden. Es kann ein Lebenlang eingenommen werden ohne Nebenwirkungen.

Es ist empfehlenswert ca. 1/4 Liter Brottrunk über den Tag verteilt zu sich zu nehmen, damit er seine Wirkung entfalten kann.

Brottrunk gibt es in verschiedenen Reformhäusern, Drogerien oder Naturkostläden. Der wohl bekannteste Brottrunk ist Kanne Brottrunk.

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