Auge und Sehsinn

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1. Der Seh-Vorgang

a) in einem Auge

b) das binokulare Sehen

2. Sehschwächen (Ursachen, Beschreibung und Therapie)

  • a) Kurzsichtigkeit
  • b) Weitsichtigkeit
  • c) Schielen

1a) Das vom Objekt reflektierte Licht wird durch die Linse gebündelt und auf den gelben Fleck projiziert. Die Sinneszellen nehmen das projizierte Licht auf und wandeln es in elektrische Impulse um. Diese Impulse werden dann durch den blinden Fleck in das Sehzentrum des Gehirns geleitet. Dort entsteht dann der Seheindruck.

1b) Beim Fixieren eines Gegenstandes werden beide Augen so auf den Gegenstand gerichtet, dass das empfangene Bild jeweils auf den gelben Fleck trifft. Im Sehzentrum werden beide, leicht verschiedenen Seheindrücke zu einem räumlichen Eindruck verarbeitet.

2a) Es entsteht kein scharfes Bild auf der Netzhaut, weil der Augapfel zu lang ist. Dies ist meistens angeboren und kann mit einer Streulinse ausgeglichen werden.

2b) Es entsteht kein scharfes Bild auf der Netzhaut, weil der Augapfel zu kurz ist. Dies ist meistens angeboren und kann durch eine Sammellinse verringert werden.

2c) Das Schielen entsteht, wenn ein Augenmuskel zu kurz ist und dadurch der Fixiervorgang gestört ist: Das Abbild des Objektes liegt in einem Auge nicht mehr im gelben Fleck. Was zur Folge hat: Doppeleindruck im Sehzentrum. Das Bild des schielenden Auges wird abgeschaltet und die Gefahr einer Erblindung kann entstehen, wenn das Problem nicht rechtzeitig behoben wird. Mit 7 Jahren ist der Sehvorgang abgeschlossen, danach kann man die Sehentwicklung nicht mehr beeinflussen.

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