Arbeiten mit dem Werkstoff Kupfer

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Kupfer nimmt in der Kulturgeschichte der Menschheit einen besonderen Platz ein. Kein anderes Metall war dem Menschen so früh bekannt wie Kupfer und wurde so früh zu Gebrauchsgegenständen und Werkzeugen verarbeitet.

In der Antike war Zypern als die Kupferinsel bekannt. Der Name Cuprum kommt von Cypros. Das ist der alte Name der Insel. In der griechischen Mythologie erfahren wir, dass an deren Ufer Aphrodite, Göttin der Schönheit, die aus dem Meer geborene, aus einer Muschel an Land stieg.

Kupfer ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Es stärkt unser Immunsystem, wirkt mit bei der Bildung des roten Blutfarbstoffes und übernimmt wichtige Funktionen im Stoffwechsel. Zu den besonderen Eigenschaften von Kupfer zählt seine Fähigkeit, Wärme und Elektrizität ausgezeichnet zu leiten. Wegen dieser Eigenschaften werden Kupferwerkstoffe in fast allen industriellen Anwendungen, im Kunsthandwerk und im Haushalt verwendet. Kupfer ist hygienisch rein. Bakterien können sich auf dem Metall nicht vermehren. Hervorzuheben ist. Dass sich Kupfer ausgeziechnet verwerten lässt, da es sehr flexibel ist.

Kupfer-Zink-Legierungen (Messing)

Diese Kupferlegierungen werden in der Technik am häufigsten verwendet. Sie enthalten bis zu 45% Zink und bis zu 3% Blei. Mit dem Zinkgehalt steigt die Festigkeit und die Härte von Messing. Die technische Verwendung dieser Werkstoffe wird durch gute Umformbarkeit und Korrosionsbeständigkeit bestimmt.

Kupfer-Zinn-Legierung (Bronze)

Die klassischen Bronzen sind Kupfer-Zinn-Legierungen. Diese Legierungen besitzen gute mechanische Eigenschaften, wie z.B. hohe Festigkeit, gute Umformbarkeit und eine sehr gute Umformbarkeit und eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit. Der Hauptteil dieser Werkstoffgruppe wird durch Gießen verarbeitet.

Die richtige Arbeitskleidung bei der Arbeit mit Kupfer

Um uns beim Werken mit Kupfer gegen Säure und Öl zu schützen, benötigt man einen Arbeitsanzug. Die Füße schützen wir vor schweren Gegenständen durch Arbeitsschuhe mit Stahlkappen.

Um nicht mit der Kleidung in laufende Maschinen zu geraten, sollte sie pflichtgemäß eng anliegen. An der Poliermaschine herrscht Brillenpflicht, da dort Borsten herumfliegen können.

Brillenpflicht besteht auch an der Ständermaschine und der Schleifmaschine, weil dort Metallspäne in die Augen fliegen können.

Am Säurebecken benötigt man ebenfalls eine Schutzbrille, um sich gegen Säurespritzer zu schützen. Zusätzlich benötigt man dort Gummihandschuhe.

Arbeitskleidung

 

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